Die Projektwoche „Mit Anlauf in die Utopie“ wurde in zwei vierten Klassen von dem Netzwerk für Demokratie und Courage durchgeführt. Ziel des Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern den Begriff der Diskriminierung näherzubringen, zu erkennen und sie zu befähigen, aktiv dagegen vorzugehen. Durch Geschichten, unterschiedliche Übungen und auch Rollenspiele sollten die Kinder ein tieferes Verständnis für Vielfalt und Toleranz entwickeln.

Das Projekt begann mit dem Erzählen von alltagsnahen Geschichten, die Diskriminierung und Vorurteile thematisierten. Diese Geschichten dienten als Ausgangspunkt für offene Diskussionen, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken und Fragen teilen konnten.

Verschiedene Übungen ermöglichten es den Kindern, ihre eigenen Vorurteile zu reflektieren und ihre Einstellungen zu überdenken. Der Fokus lag darauf, dass die Schülerinnen und Schüler selbst erleben, wie es ist, unterschiedliche Startbedingungen zu haben und sie erarbeiteten, wie Vorurteile entstehen und wie man ihnen entgegenwirken kann. Außerdem schlüpften die Kinder in verschiedene Rollen und spielten Szenen nach, die Diskriminierung verdeutlichten.

Das Projekt „Mit Anlauf in die Utopie“ zeigte deutliche Ergebnisse hinsichtlich der Bewusstseinsbildung der Schülerinnen und Schüler. Sie erkannten nicht nur Diskriminierung in verschiedenen Formen, sondern wurden auch befähigt, aktiv dagegen vorzugehen. Die Kinder entwickelten Empathie und ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Vielfalt in ihrer Gemeinschaft.